Eingang zur Gedenkstätte auf den Hügeln von Morzewo nahe Kolmar
Der polnische und der deutsche Pastor halten die Andacht.
Kranzniederlegung der polnischen Gastgeber
Kranzniederlegung der deutschen Delegation der HKG
Teilnehmer an der Gedenkstunde
Treffen mit dem Landrat von Chodziez
Am 7. November 1939 wurden 41 Zivilpersonen (unter ihnen Schulleiter, Priester, Bürgermeister, Bauern, Handwerker) ohne Anklageerhebung oder Gerichtsverfahren durch die GeStaPo hingerichtet.
Pastor Slawomir Rodaszynski aus Chozdiez und Pastor Winfried Schiller aus Bramsche sprachen die Fürbittengebete und gedachten der Menschen, die hier vor 65 Jahren ermordet wurden. Alle Anwesenden sprachen gemeinsam das Vater Unser in Sprache.
Herr Hendryk Zydorczak, Präsident der Gesellschaft der Heimatfreunde von Chozdziez, und weitere Mitglieder legten ein Gebinde zum Gedenken der Opfer nieder.
Herr Ulrisch Mittmann, Geschäftsführer der Heimatkreisgemeinschaft Kolmar, und Ursula Reimitz-Zylla legten im Namen der früheren Kolmarer Bewohner einen Kranz am Denkmal nieder.
Auf dem Bild zu sehen sind neben Mitgliedern der HKG und den polnischen Vertretern auch Kinder einer benachbarten Schulklasse, die das Denkmal verantwortungsbewußt mit ihrer Lehrerin pflegen.
Auf Einladung der Gesellschaft der Heimatfreunde von Chozdziez trafen sich erstmalig der Landrat des Kreises mit der deutschen Delegation der HKG.
Den Abschluß der Reise nach Kolmar bildete der Besuch am Apfelbäumchen, das im vergangenen Jahr von einer Delegation gepflanzt wurde zum Zeichen von Versöhnung, Freundschaft und Friede. Sie finden dieses Bäumchen am Hotel Straszny Dwór in Chodziez.